13, Rue de Bragance L- 1255 Luxembourg, Luxembourg

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Eine lange und kontinuierliche Tradition der Ausbildung: Abendkurse, Seminare, Spezialschulungen und universitäre Ausbildungen, Zertifizierungen und Sprachkurse in luxemburgischer Sprache.

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Allgemeine Informationen

Über Luxembourg Lifelong Learning Center - LLLC

Die Arbeitnehmer stehen im Mittelpunkt unserer Anstrengungen!

Das Luxembourg Lifelong Learning Cente ist das Weiterbildungszentrum der luxemburgischen Angestelltenkammer Chambre des Salariés (CSL). Diese professionelle Berufskammer für Angestellte vertritt die Interessen von 400.000 luxemburgischen Staatsangehörigen, Ausländern mit Langzeitaufenthaltsgenehmigung und Grenzgängern – und zwar sowohl von Berufstätigen, als auch von im Ruhestand befindlichen Personen.

Ihre Aufgabenbereiche sind vielfältig, aber sie drehen sich generell um den Erhalt und die Verbesserung der Rechte der Angestellten. Die Kammer interveniert regelmäßig auf der legislativen Ebene, wo sie dem Gesetzgeber ihre Stellungnahmen bezüglich der aktuell in der Diskussion befindlichen Gesetzesvorschläge zukommen lässt, sowie bezüglich der Herzoglichen Regelungen, welche an die Abgeordnetenkammer weitergeleitet wurden.

Die Angestelltenkammer verfügt darüber hinaus über einen Sitz in zahlreichen Beratungsorganen des luxemburgischen Staates, und sie interveniert dort regelmäßig in Form von sozioökonomischen Dossiers, um sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene jeglichen Sozialabbau zu verhindern.

Sie organisiert in Zusammenarbeit mit dem luxemburgischen Bildungsministerium und den nationalen Arbeitgeberverbänden den Ablauf der primären Berufsausbildung in den technischen Sekundarschulen.

Bei den Dienstleistungen, welche von der Kammer auf direktem Wege für ihre Mitglieder angeboten werden, gilt es grundsätzlich zwei Bereiche zu unterscheiden: Zum einen die Publikationen, welche die Angestellten über ihre Rechte informieren (Arbeit, Sozialversicherung, Besteuerung etc.), und zum anderen die Weiterbildungsprogramme für Erwachsene, welche indirekt durch die Kammer über das „Luxembourg Lifelong Learning Center“ angeboten werden.

Die Kammer bietet darüber hinaus über ihr gewerkschaftliches Bildungszentrum „Centre de Formation Syndicale“ spezielle Ausbildungen an, die für Gewerkschaftsorganisationen und Personalvertretungen oder Betriebsräte gedacht sind.

Die Angestelltenkammer verfügt über zwei funktionelle und moderne Ausbildungszentren, von denen das eine in Luxemburg-Stadt gelegen ist, und das andere am Ufer der Mosel in Remich.

Das „Luxembourg Lifelong Learning Center“: Eine lange Tradition der Aus- und Weiterbildung wird fortgesetzt

Das „Luxembourg Lifelong Learning Center“ ist ein anerkanntes Aus- und Weiterbildungsinstitut, welches eine große Bandbreite von Abendkursen, Seminaren, Universitätsstudiengängen, Fachausbildungen und Berufszertifikaten anbietet.

Der erste Grundstein für das „Luxembourg Lifelong Learning Center“ (im Folgenden abgekürzt als LLLC) wurde im Jahre 1971 gelegt. Zu Beginn der 1970er Jahre unternahm die damalige Kammer der Privatangestellten – die heute zusammen mit der ehemaligen Arbeiterkammer in der neuen Angestelltenkammer „Chambre des Salariés“ aufgegangen ist – ihre ersten zögerlichen Schritte in der Welt der Weiterbildung, indem sie allen daran interessierten Angestellten Informatikkurse anbot.

Seitdem hat das Angebot der Aus- und Weiterbildungen eine wahrhaft außerordentliche horizontale und vertikale Entwicklung erfahren, sodass das LLLC heute bereits mehr als 7.000 jährliche Neueinschreibungen verzeichnet, wenn man alle offerierten Bildungsangebote zusammenzählt. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Partnerschaften mit bekannten Institutionen der Berufsausbildung und renommierten universitären Institutionen geschmiedet. Die Angestelltenkammer kann so mit Stolz darauf verweisen, einer der Pioniere gewesen zu sein, was die Organisation von weiterführenden Studiengängen im Rahmen der beruflichen Weiterbildung in Luxemburg anbelangt.

Der gemeinsame Geist, der sich durch alle Aus- und Weiterbildungsprogramme des LLLC hindurchzieht, kann mit den folgenden Zielsetzungen zusammengefasst werden:

  • Berufstätigen die Möglichkeit geben, ihre Beförderungschancen zu erhöhen und ihre Karriereaussichten in ihren jeweiligen Unternehmen zu verbessern

  • Angestellten die Mittel an die Hand zu geben, um ihren Arbeitsplatz zu sichern oder auf eine neue Ausbildung oder Fachrichtung umzuschulen

  • Die Ausstattung der Arbeiter mit Methoden und Techniken zur Stressbekämpfung

  • die Promotion von Führungsstrategien innerhalb der Firmen, bei denen beide Seiten (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) den größtmöglichen Nutzen erzielen und Reduzierung der Stressfaktoren am Arbeitsplatz.

Zur Geschichte

Die Geschichte des Weiterbildungszentrums der Angestelltenkammer beginnt im Jahre 1971, denn in diesem Jahre erblickte der erste Abendkurs in Informatik das Licht der Welt. Er wurde unter der Regie der ehemaligen Privatangestelltenkammer (die heutige „Chambre des Salariés“, im Folgenden abgekürzt als CSL) durchgeführt, und der Kurs fand mit 225 Teilnehmern in einem großen Saal statt.

Die Organisationsformen haben sich seit dieser Zeit wesentlich geändert: Die CSL bevorzugt heute deutlich kleinere Klassengrößen mit einer erheblich geringeren Teilnehmerzahl, um den Teilnehmern so mehr Zeit für den gegenseitigen Austausch und die Einübung des Gelernten zu lassen.

Sieben Jahre später, im Jahre 1968, wagt sich die Privatangestelltenkammer dann in einen neuen Ausbildungsbereich vor, indem sie Kurse in Buchführung startet.

Zu dieser Zeit wurden die Abendkurse, welche damals ausschließlich in Luxemburg-Stadt stattfanden, bereits unter der Schirmherrschaft des luxemburgischen Bildungsministeriums durchgeführt.

Erst gegen Ende der 1970er wurde im Zuge der Regionalisierung des Aus- und Weiterbildungsangebotes mit der Verlegung einiger Kurse nach Esch und Ettelbrück begonnen.

Zu Beginn der 1980er Jahre erschien dann eine damals völlig neue Organisationsform auf dem Stundenplan: Zum ersten Mal wurden bestimmte Aus- und Weiterbildungen als ganztägige Kurse angeboten. Diese Kurse stießen sowohl bei den Arbeitnehmern als auch bei den Unternehmen auf breiten Anklang – und im Zuge ihrer Einführung wurde auch erstmals ein spezielles Verzeichnis verfasst, welches anschließend jährlich neu editiert und herausgegeben wurde: Der Seminarkatalog.

Die 1980er Jahre wurden darüber hinaus durch eine zweite Innovation geprägt, die in einer bedeutenden Art und Weise die weitere Entwicklung der Aus- und Weiterbildungspolitik der CSL bestimmen sollte.

Es handelt sich hierbei um die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen der Universität von Nancy 2, welcher die Verlagerung eines akademischen Kurses des Niveaus Bac+5 nach Luxemburg vorsah. Dank dieses Vertrages wurde die CSL zu einem Vorreiter der universitären Weiterbildung in Luxemburg. Die Kammer setzte ihre akademischen Bemühungen im Laufe der folgenden Jahre noch weiter fort, und sie erreichte dadurch die Unterzeichnung von Abkommen mit verschiedenen Universitäten – vor allem in Frankreich –, welche es bis zu 700 Berufstätigen ermöglichen sollten, berufsnahe Fachhochschulabschlüsse (französische Abkürzung: DESS), akademische Master-Grade oder andere universitäre Studienabschlüsse direkt in Luxemburg und im Rahmen eines Stundenplans zu erwerben, welcher auf ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnitten war.

Die folgenden Jahre standen im Zeichen der Vergrößerung und der Diversifizierung des bestehenden Aus- und Weiterbildungsangebotes. Insbesondere kamen im Laufe dieser Zeit viele verschiedene Fachausbildungen und mehrere Informatikzertifikate hinzu.

Im Jahre 2003 beschloss die Privatangestelltenkammer, ihren Aus- und Weiterbildungsaktivitäten einen größeren Bekanntheitsgrad zu verschaffen, indem sie zukünftig unter einem moderneren Namen vermarktet werden sollten: Das „Luxembourg Lifelong Learning Center“.

Das Jahr 2009 markierte schließlich einen entscheidenden Wendepunkt, und zwar mit der gesetzlichen Einführung des Einheitsstatus, welcher die Unterscheidung zwischen Angestellten und Arbeitern eliminierte – und dadurch zur Schaffung der heutigen „Chambre des Salariés“ führte.

Heute stellt die „Chambre des Salariés“ eine der größten Aus- und Weiterbildungsorganisationen für Erwachsene in Luxemburg dar. Mehr als 115.000 Personen haben bereits mindestens einen ihrer Kurse durchlaufen. Die Organisation bietet 150 verschiedene Abendkurs-Module an, 180 Seminare, 8 universitäre Studiengänge, verschiedene Informatik-Zertifikate und zahlreiche Fachausbildungen.

In den vergangenen 40 Jahren hat sich die „Chambre des Salariés“ stets für das Wohl und die Weiterbildung der Angestellten eingesetzt. Ihre Kurse richten sich an Personen verschiedener Bildungsniveaus, und sie stellen ein mächtiges Instrument für den sozialen Aufstieg dar.

Gleichzeitig fördern sie auch das Wachstum der Wirtschaft in Luxemburg, denn eine gut gebildete und gemäß den Anforderungen der Arbeitgeber ausgebildete Bevölkerung stellt einen Schlüsselfaktor dar, welcher unabdingbar ist, um die wirtschaftliche Prosperität des Landes und seinen sozialen Wohlstand zu garantieren.

CENTRE DE FORMATION SYNDICALE - CFSL

13, RUE DE BRAGANCE

L-1255 LUXEMBOURG



Unternehmensinformationen

  • 85.590

  • N.A.

  • 1971

  • 51 - 100